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VORSCHAU

V

or den Augen eines kleinen Kindes rammt ein

Mann einer Frau ein Messer in Herz und Lun-

ge. Danach holt er eine Axt aus seinem Wagen.

Wie von Sinnen schlägt er damit auf Kopf und Körper der

jungenMutter ein. Dass er dabei beobachtet wird, bemerkt

er – es stört ihn aber nicht. Der Täter legt dem sterbenden

Opfer einen Galgenknoten um den Hals und befestigt das

andere Ende des Seils an der Anhängerkupplung seines

Autos. Dann gibt er Gas. Er will seine Ex-Frau zu Tode

schleifen. Burov kennt keine Gnade. Es ist der erste Fall

für die Mordermittler Herma van Dyck und Kurt Bren-

ner. Die Kriminalisten müssen sich noch um zwei weitere

mysteriöse Fälle kümmern: In einem Haus in der Hamel-

ner Altstadt wurde eine brennende Frauenleiche entdeckt

und in der Weser könnte eine Tote liegen ...

Ulrich Behmann, Jahrgang 1963, arbeitet

als Chefreporter der Deister- und Weser-

zeitung in Hameln. Der Journalist berich-

tet seit mehr als 30 Jahren über spektaku-

läre Kriminalfälle in Deutschland und über

Kriegsereignisse in aller Welt. Während

dieser Zeit hat er schon oft in die Abgrün-

de der menschlichen Seele geschaut. Seit

1993 ist der Redakteur ehrenamtlich als

Dozent an der Rettungsschule der Haupt-

beruflichen Wachbereitschaft der Feuer-

wehr Hameln tätig. Ende der 1990er-Jah-

re arbeitete Behmann zeitweise als

Dozent an der Akademie der Bayerischen

Presse (Kulmbach) und als Professor am

Studienzentrum für Journalistik der Uni-

versität Mostar, Bosnien-Herzegowina.

Behmann ist verheiratet, hat einen Sohn

und lebt mit seiner Familie in Hameln. In

seiner Freizeit engagiert er sich als Vorsit-

zender der von ihm ins Leben gerufenen

Hilfsorganisation Interhelp – Deutsche

Gesellschaft für internationale Hilfe eh-

renamtlich für Menschen in Not.

NOVEMBERWUT

» Am Totensonntag im November 2016 ereignet sich

im beschaulichen Weserbergland ein Kapitalverbre-

chen, das weltweit für Abscheu und Entsetzen sorgt.

Ulrich Behmann

Die junge Frau, die sich hier mit solcher Lebenskraft der

Unterdrückung und Peinigung entgegensetzt, ist auch eine

Inspiration für alle Leser. Ihre Geschichte, die in diesem

Buch protokolliert ist, geht unter die Haut.“

Sophie Mühlmann, Die Welt

„Ein Verbrechen, das ganz Deutschland sprachlos gemacht

und die Grenzen familiärer Gewalt neu ausgelotet hat.

Ohne Frage: Dieses Buch ist lesenswert.“

Nina Reckemeyer, NDR Fernsehen, Freie Autorin

Foto: Adam Creutzfeldt